Praxis für Osteopathie & Naturheilkunde Manuela Blanke
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Osteopathie

Osteopathie


Sanfte manuelle Therapie

Die Osteopathie (altgriechisch für „Knochen“ und „Leiden“) beinhaltet eine manuelle Diagnostik und sanfte Therapie von Fehlfunktionen am Bewegungsapparat (Gelenke, Bänder, Muskeln), an Faszien und am Bindegewebe, sowie an inneren Organen, Blutgefäßen und dem Nervensystem. Die Osteopathie kann aus osteopathischer Sicht als alleinige Therapieform oder als Begleitung zu einer schulmedizinischen Behandlung angewendet werden.

Die osteopathische Medizin arbeitet nicht nur symptom-orientiert, sondern will Blockaden und Funktionsstörungen lösen, die für eine Krankheit oft mitverantwortlich sind. Die Therapie erfolgt ausschließlich mit den Händen. Sie dient dazu, dem Körper zu helfen, seine natürliche Gesundheit wieder zu erlangen. Der Mensch als Ganzes steht im Mittelpunkt der Behandlung.

Vor 140 Jahren hat der amerikanische Arzt Dr. Andrew Taylor Still die Prinzipien der Osteopathie erstmals beschrieben. Seitdem hat sich diese Therapieform weiterentwickelt und ist inzwischen eine eigenständige und vor allem im angelsächsischen Raum anerkannte Form der Medizin, die die Schulmedizin ergänzt. Ein Osteopath absolviert eine umfangreiche Ausbildung und hat ein tiefes anatomisches und physiologisches Wissen, um die funktionellen Zusammenhänge erkennen und behandeln zu können.

Behandlungsschwerpunkte

Die Osteopathie setzt sich mit gestörten Funktionen auseinander, daher ist ihr Anwendungsbereich breit gefächert. Sie kann aus naturheilkundlicher Sicht zumindest unterstützend bei fast allen funktionellen und strukturellen Beschwerden eingesetzt werden.

Ich behandele nach den Regeln der Osteopathie unter anderem

Sie erhalten eine möglichst sanfte, gut verträgliche Behandlung. Dabei steht ihr Körper, der menschliche Organismus als Gesamtheit, im Mittelpunkt.

Ablauf einer Behandlung (Dauer ca. 50 bis 60 Minuten)

Besprechung Ihrer Krankengeschichte (Anamnese)
Zunächst sprechen wir über Ihre Beschwerden und sonstige relevante Informationen: z.B. über Medikamente, die Sie einnehmen, vergangene Operationen oder Unfälle.
Sichtbefund
Dabei schauen wir uns Ihre Statik an. Gibt es auffällige Abweichungen bei Wirbelsäule, Becken oder Schultergürtel.
Manuelle Diagnostik und Behandlung
Die eigentliche Untersuchung und Behandlung Ihres gesamten Körpers erfolgt mit den Händen. Wir suchen nach Einschränkungen Ihrer Beweglichkeit oder nach Spannungen. Die osteopathische Untersuchung erfordert Zeit und Ruhe. Denn wir gehen nicht nur auf Ihre aktuellen Beschwerden ein, sondern versuchen, die eigentliche Ursache Ihrer Beschwerden zu ergründen. Ihr Körper ist bestrebt, schonend mit den eigenen Ressourcen umzugehen. Wir helfen ihm, wie es die Osteopathie anstrebt, Spannungen auszugleichen und Fehlfunktionen selbstständig aufzulösen.
Fragen und Ablauf der Therapie
Je nach Art Ihrer Beschwerden, sind mehrere osteopathische Behandlungen notwendig. Wie viele Termine erforderlich sind, ist individuell unterschiedlich, denn jeder Körper reagiert anders und braucht unterschiedlich viel Zeit, auf die Veränderungen zu reagieren. Zwischen den Behandlungen liegen oft zwei bis vier Wochen. In akuten Fällen können kürzere Abstände sinnvoll sein.

Grundsätzlich sei noch angemerkt, dass die Osteopathie in Deutschland weder von der evidenzbasierten Medizin anerkannt, noch bezüglich Wirkung und Wirksamkeit durch valide wissenschaftliche Studien bewiesen ist. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass Osteopathie in Deutschland mittlerweile in anerkannten Studiengängen mit Bachelor oder Master Abschluss studiert werden kann. Alle „Anwendungsgebiete“ der Osteopathie sind demzufolge aus rechtlicher Sicht derzeit Beobachtungen einzelner Therapeuten ohne Anspruch auf wissenschaftliche Anerkennung. So sind alle Hinweise zu verstehen. Fragen Sie mich gerne zu diesem Thema.

Leistungen der Krankenkasse

Da ich als Osteopathin im osteopathischen Berufsverband (VFO) zertifiziert bin, wird meine Leistung von vielen Krankenkassen und Versicherungen anerkannt.

Die Osteopathie ist eine Privatleistung, die ich nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker privat abrechne (GebüH). Seit 2012 übernehmen immer mehr gesetzliche Krankenkassen Teile der Behandlung. Eine formlose ärztliche Empfehlung für Osteopathie ist oft die Voraussetzung. Manche Versicherungen beziehen sich auf das „Hufeland-Leistungsverzeichnis“, in dem die Osteopathie als Alternativmedizin aufgeführt und anerkannt ist. Private Kranken- und Zusatzversicherungen oder Beihilfen übernehmen meistens den größten Teil der Kosten.

In jedem Fall sollten Sie sich im Vorfeld der Behandlung bei Ihrer Krankenkasse informieren, ob und unter welchen Voraussetzungen sie die Kosten für osteopathische Leistungen übernimmt. Viele meiner Patienten kommen mit ärztlicher Empfehlung.

Ich berechne für einen osteopathischen Termin etwa 80 Euro für Erwachsene und je nach Zeitaufwand etwa 65 Euro für Kinder und Jugendliche.

Grenzen der Osteopathie

Bevor eine osteopathische Behandlung begonnen wird, ist eine eingehende schulmedizinische Untersuchung sinnvoll. Die Osteopathie ergänzt in vielen Fällen die Schulmedizin; ersetzen kann und will sie diese nicht.

Die Osteopathie kann beispielsweise Beschwerden, die mit Knorpelabrieb oder Arthrose einhergehen, oft lindern oder die Beweglichkeit wieder verbessern. Sie kann jedoch die Arthrose nicht rückgängig machen. Nach Unfällen müssen Brüche und Verletzungen zunächst schulmedizinisch behandelt werden. Danach kann eine osteopathische Behandlung begleitend oder ergänzend sinnvoll sein.

Nicht anzuwenden ist sie bei schweren Erkrankungen wie Krebs, akuten Infektionen oder psychiatrischen Erkrankungen. Auch handelt es sich bei der Osteopathie um keine Notfallmedizin.

Leben ist Bewegung
Praxis für Osteopathie, Naturheilkunde & Yoga